3 · Umsätze & Kategorien
Der Umsatzstrom zeigt alle Konten zusammen. Jede Zeile trägt einen lesbaren Namen und eine Kategorie — beides kannst du ändern, und padit merkt es sich.
Aus Buchungstext wird Name
Was die Bank schickt, sieht so aus:
REWE SAGT DANKE. 12345678//BERLIN/DE 09.09.26
PayPal *SPOTIFY 35314369001
ELV68554949 05.09 14.22 ME1 SHELL 1234
padit kennt rund 120 deutsche Händler und Dienste beim Namen. Greift keiner, räumt es auf, was Banken regelmäßig anhängen: Terminal- und Belegnummern, Datumsstempel, Ortsangaben, Rechtsformen. Bleibt nichts Sinnvolles übrig, steht der Rohtext da — lieber ehrlich kryptisch als falsch aufgeräumt.
Kartenzahlungen
Bei einer Kartenzahlung nennt die Bank nicht den Laden, sondern die Stelle, die abrechnet — bei einer Sparkasse etwa die Girozentrale. padit liest deshalb das Feld mit dem abweichenden Zahlungsempfänger aus; dort steht der Händler.
Das ist der Unterschied zwischen „SG-VR Payment GmbH" und „Burger King".
Eine Buchung ändern
Tipp eine Zeile an. Im Detail kannst du:
- die Kategorie ändern,
- den Namen ändern,
- einen Vertrag zuordnen oder lösen,
- sie als Umbuchung markieren — oder das zurücknehmen.
„Für diesen Händler merken"
Der Schalter macht aus deiner Korrektur eine Regel. Sie gilt rückwirkend für alle Buchungen desselben Zahlungspartners und für alle künftigen.
Erkannt wird der Partner an seiner IBAN, ersatzweise am Namen. Deshalb trifft eine Regel „Rewe" sowohl „REWE Filiale 12" als auch „REWE SAGT DANKE", ohne dass du beides einzeln anfassen müsstest.
Einzelfall oder Regel — das ist die eigentliche Entscheidung. Ohne den Schalter gilt deine Änderung nur für diese eine Buchung. Das ist richtig für die Erstattung, die ausnahmsweise woanders hingehört, und falsch für den Händler, der jeden Monat kommt.
Warum eine Ausgabe keine Einnahmenkategorie bekommt
Der Buchungstext lügt in beide Richtungen: „Entgeltabrechnung" steht auf der Gehaltsgutschrift wie auf der Kontoführungsgebühr. Das Vorzeichen lügt nicht — deshalb bekommt eine Ausgabe nie eine Einnahmenkategorie, auch nicht über eine gelernte Regel.
Umgekehrt gilt das nicht: Eine Erstattung von Amazon gehört weiter zu „Shopping". Geld kommt dorthin zurück, wo es hingeflossen ist.
Alte Buchungen bleiben, wie sie sind
Eine Buchung behält die Einteilung ihres Importtags. padit ordnet den Bestand nicht neu ein — ein solcher Durchlauf würde jede Korrektur überschreiben, die nur für eine einzelne Buchung galt. Was du geändert hast, bleibt geändert.
Umbuchungen
Geld vom Giro aufs Tagesgeld zu schieben ist weder eine Ausgabe noch eine Einnahme — es liegt danach nur woanders. padit erkennt solche Bewegungen und nimmt sie aus Monatssummen, Auswertungen, Budgets und der Vertragserkennung heraus.
Erkannt wird sie, wenn die Gegenseite eines deiner Konten ist — entweder über die IBAN oder über ein passendes Gegenstück auf einem anderen Konto innerhalb einer Woche. Der bloß gleiche Betrag genügt nicht: Eine Kartenzahlung über 50 € und eine Erstattung über 50 € sähen genauso aus.
In der Gesamtliste siehst du nur eine Seite. Eine Umbuchung steht zweimal in den Daten — einmal je Konto. Gezeigt wird der Abgang, weil er sagt, wo das Geld herkam. Filterst du auf ein einzelnes Konto, stehen beide Seiten wieder da; dort wäre jede fehlende Bewegung eine Lücke.
Wenn padit eine übersieht
Das passiert, wenn das Zielkonto gar nicht angebunden ist — die Überweisung auf dein Konto bei einer anderen Bank. Im Buchungsdetail gibt es dafür den Schalter Als Umbuchung markieren. Deine Entscheidung bleibt bestehen, auch nach dem nächsten Abruf.
Bei einer ganzen Reihe — dem monatlichen Dauerauftrag — geht es bequemer: Im Vertragsdetail markierst du alle Buchungen auf einmal.
Umbuchungen tragen trotzdem eine Kategorie
Für Auswertungen und Budgets zählt sie nicht. Für ein Sparziel ist sie das Entscheidende: Der Dauerauftrag aufs Tagesgeld und die Miete, die du dir selbst überweist, sehen sonst gleich aus.
PayPal und Kreditkarte
Eine PayPal-Zahlung steht zweimal in deinen Daten: einmal bei PayPal, mit dem Händler — und einmal als Lastschrift auf dem Girokonto, wo nur „PayPal Europe" steht. Bei der Kreditkarte dasselbe, nur gesammelt: viele Zahlungen, eine Abrechnung im Monat.
padit verknüpft die beiden Seiten und zeigt in Auswertungen die Zahlung — sie kennt den Händler und die Kategorie. Die Lastschrift verschwindet aus der kontoübergreifenden Liste.
Für „frei verfügbar" zählt dagegen die Lastschrift weiter: Dort verlässt das Geld tatsächlich dein Zahlungskonto.
Wenn keine Verknüpfung dasteht
Dann sagt padit warum — soweit es das weiß:
- Einzug steht noch aus — PayPal zieht ein bis vier Tage später ein.
- Kein Einzug vom Girokonto — bezahlt mit einer Kreditkarte oder aus dem PayPal-Guthaben. Da kommt nichts mehr.
- Kein Einzug gefunden — laut PayPal wurde vom Bankkonto eingezogen, die passende Lastschrift liegt padit aber nicht vor.
Bei einer Kartenabrechnung kannst du die Zahlungen von Hand zuordnen: Tipp die Abrechnung an und setz die Haken. Die Summe steht dabei, ist aber keine Bedingung — eine Abrechnung kann Gebühren oder einen Rest aus dem Vormonat enthalten.
Blasse Zeilen: was noch kommt
Zwischen den gebuchten Zeilen stehen blasse — das sind erwartete Zahlungen aus deinen Verträgen. Sie tragen denselben Namen und dasselbe Symbol wie die gebuchte Zahlung einen Monat darüber, und ein Tipp darauf führt in den Vertrag dahinter.
Filter und Summen
Oben filterst du nach Konto und Kategorie. Die Summen darunter — Einnahmen, Ausgaben, Saldo — beziehen sich immer auf den Monat, den du gerade siehst, und auf den gesetzten Filter.