1 · Erste Schritte
Vom leeren Bildschirm zur ersten Zahl sind es drei Schritte. Der längste davon dauert etwa eine Minute.
Bank verbinden
Unter Konten → Bank verbinden suchst du dein Institut und meldest dich an. Das Anmeldefenster gehört nicht padit, sondern dem Bankdienstleister finAPI — deine Zugangsdaten bekommen wir nie zu sehen. Du gibst damit eine Lesefreigabe nach PSD2, der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie.
padit darf ausschließlich lesen. Überweisen, Daueraufträge ändern oder Abos kündigen kann die App nicht — technisch nicht, nicht nur laut Hausordnung.
Im Anmeldefenster: „weitere Konten abrufen"
Manche Banken zeigen einen zusätzlichen Schritt, der nach weiteren Konten sucht. Überspringst du ihn, fehlen hinterher meist Kreditkarten und Darlehen — die kommen über einen anderen Zugangsweg als das Girokonto. Falls das passiert ist, gibt es in der Kontenliste den Punkt Weitere Konten dieser Bank suchen.
Bei Banken, die diesen Weg gar nicht anbieten, blendet padit den Punkt aus — sonst würde er ins Leere führen.
Konten auswählen
Nach der Anmeldung fragt padit, welche Konten es führen soll. Diese Auswahl gehört bewusst uns und nicht dem Anmeldefenster: Dort lässt sich eine Firmenkarte, die mit im Zugang hängt, nicht abwählen.
Gefragt wird nur, wenn es etwas zu entscheiden gibt. Was du nicht auswählst, bleibt draußen — und zwar dauerhaft, auch wenn du später eine zweite Bank hinzufügst. Zurückholen kannst du es jederzeit: In der Kontenliste stehen die abgewählten unter Ausgeblendet.
Was danach passiert
padit lädt bis zu 24 Monate Umsätze und fängt an zu arbeiten. Das dauert einen Moment und läuft in dieser Reihenfolge:
- Aus den Buchungstexten werden lesbare Namen.
- Jede Buchung bekommt eine Kategorie.
- Geld zwischen deinen eigenen Konten wird als Umbuchung erkannt und aus allen Auswertungen genommen.
- Wiederkehrende Zahlungen werden zu Verträgen — oder zu Vorschlägen, wenn padit sich nicht sicher genug ist.
Danach steht auf der Übersicht deine Zahl. Was sie bedeutet, steht im nächsten Kapitel.
Die ersten Tage sind die ungenauesten. Verträge braucht padit fünf saubere Wiederholungen, bevor es sie von allein anlegt — was seltener kommt als monatlich, taucht also erst nach und nach auf. Ein Blick in die Vertragsliste nach der ersten Woche lohnt sich.
Die App sperren
Direkt nach dem ersten Import bietet padit an, eine PIN einzurichten — und Face ID oder Touch ID gleich mit, wenn dein Gerät das kann.
Die Frage kommt einmal. Eine Sicherheitsfrage, die bei jedem Import wiederkommt, tippt man weg wie jeden anderen Dialog. Nachholen kannst du sie unter Einstellungen → App-Sperre.
Warum überhaupt: Deine Kontostände liegen auf dem Gerät. Wer dein entsperrtes Telefon in die Hand bekommt, sähe sie sonst alle — der Gerätecode schützt davor nicht, der ist ja längst eingegeben. Mehr dazu im Kapitel Sicherheit & Daten.
Wann padit neue Umsätze holt
Von allein: beim Start und jedes Mal, wenn du die App wieder in den Vordergrund holst. Höchstens aber alle vier Stunden — häufiger wäre gegenüber deiner Bank unhöflich und brächte nichts.
Wenn du nicht warten willst: auf der Übersicht nach unten ziehen. Das holt wirklich neu ab.
Auf den Umsätzen, den Verträgen und in der Analyse lädt dasselbe Ziehen nur die Anzeige neu. Dort geht es ums Sortieren, nicht um den Stand.