8 · Sicherheit & Daten
Deine Umsätze liegen auf deinem Telefon. Das ist die Grundentscheidung der App — und sie hat zwei Seiten.
Wo deine Daten liegen
Buchungen, Verträge, Budgets, Sparziele und die Namen, die padit gelernt hat, liegen ausschließlich in einer Datenbank auf deinem Gerät. Es gibt kein Nutzerkonto, keine E-Mail-Adresse, kein Passwort.
Was wir betreiben, ist ein schmaler Vermittler zwischen App und Bankdienstleister. Er hält die Zugangsdaten, die eine App nicht enthalten darf, und reicht Umsätze durch. Gespeichert wird dort keine einzige Buchung.
Die Kehrseite steht dazu: Geht dein Gerät verloren, ist die Bankverbindung verloren. Es gibt niemanden, der sie wiederherstellen könnte — das ist keine Lücke, sondern dieselbe Eigenschaft von der anderen Seite.
Die App-Sperre
Genau weil alles auf dem Gerät liegt, braucht es sie. Wer dein entsperrtes Telefon in die Hand bekommt, sähe sonst jeden Kontostand — der Gerätecode schützt davor nicht, der ist ja längst eingegeben.
PIN
Sechs Ziffern, verschlüsselt im Schlüsselbund des Geräts, nie im Klartext. Nach fünf Fehlversuchen pausiert die Eingabe kurz.
Wir können die PIN nicht zurücksetzen. Es gibt keinen Zweitschlüssel — hilft auch Face ID nicht weiter, bleibt nur, die App neu zu installieren und die Bank einmal neu zu verbinden.
Face ID und Touch ID
Zusätzlich zur PIN, nie an ihrer Stelle. Der Gerätecode ist dabei ausdrücklich nicht als Ausweichweg zugelassen — er wäre hier kein zweites Geheimnis.
Beim ersten Einrichten schaltet padit Face ID gleich mit ein, sofern dein Gerät es kann. Beim späteren Ändern der PIN bleibt der Schalter, wie du ihn gesetzt hast.
Wann gesperrt wird
Beim Start und nach etwa 30 Sekunden im Hintergrund. Ohne diesen Nachlauf verlangte jeder Blick in die Banking-App eine neue PIN — und eine Sperre, die bei jedem App-Wechsel nervt, schaltet man ab.
Solange padit nicht im Vordergrund ist, zeigt es statt deiner Zahlen das Logo. Sonst stünde dein Kontostand im App-Umschalter deines Systems.
Nach dem Entsperren bleibt die Abdeckung einen Moment stehen. Face ID ist in einem Wimpernschlag durch, die Oberfläche dahinter nicht — sie rechnet gerade Prognose, Budgets und Erkennung über deinen gesamten Bestand. Eine leere Fläche läse sich als „hängt", nicht als „rechnet".
Was padit darf und was nicht
padit hat eine reine Lesefreigabe. Überweisen, Daueraufträge ändern, Abos kündigen — nichts davon ist möglich. Kündigen musst du selbst; dafür weißt du dann, was du kündigst und bis wann du Zeit hast.
Die Freigabe läuft ab
Die europäische Zahlungsdiensterichtlinie schreibt vor, dass du den Zugriff regelmäßig neu freigibst. Das ist normal und keine Störung.
padit merkt es: Scheitern drei Abrufe in Folge, steht auf der Übersicht eine Karte mit dem Weg zurück. Deine bisherigen Buchungen, Verträge und Budgets bleiben dabei erhalten.
Daten löschen
Unter Einstellungen → Bankdaten löschen. Weg sind dann Konten, Buchungen und alle Verträge — auch die selbst angelegten.
Das war früher anders, und es war falsch: Ohne Buchungen ist ein Vertrag keine Arbeit mehr, sondern eine Behauptung. Er zeigt auf ein Konto, das es nicht mehr gibt, findet nie wieder eine Zahlung und rechnet trotzdem weiter — ein Darlehen wies die volle Kreditsumme als Restschuld aus, weil kein Zahlungsverlauf mehr dagegenstand.
Was bleibt: Kategorien, Budgets, Sparziele und die gelernten Händlernamen. Die hängen an keinem Konto.
Verbindest du danach neu, findet padit deine Verträge aus den frischen Buchungen von selbst wieder.
Neues Handy
Installieren, Bank einmal neu verbinden, fertig. Es gibt kein Konto, aus dem sich etwas übertragen ließe — genau deshalb kommt auch sonst niemand an deine Daten. Verträge und Einteilung findet padit von allein wieder.
Wenn etwas nicht funktioniert
Häufige Fälle und der Kontaktweg stehen auf der Supportseite. Rechtliches in der Datenschutzerklärung.