6 · Analyse
Die Analyse erreichst du über die Übersicht — etwa über die Zeile Ausgaben des Zeitraums. Sie rechnet in denselben Zeiträumen wie alles andere: von Zahltag zu Zahltag.
Planmäßig gegen außerplanmäßig
Zwei Kacheln, zwei Zahlen. Die Linie dazwischen ist einfach: Gehört die Ausgabe zu einem Vertrag oder nicht?
Beide Kacheln öffnen ihre Buchungen. Das ist die eigentliche Antwort — „5.854 € außerplanmäßig" sagt für sich genommen wenig, die Liste dahinter sagt alles.
Warum nicht „Fixkosten gegen Variables"
Das stand früher hier, und es hat nicht funktioniert. Steuern, Finanzen, Versicherungen, Kredit und Altersvorsorge sind alle Fixkosten, und der Einkauf läuft nebenher in bar oder über ein anderes Konto. Herausgekommen sind 98 % Fixkosten — 45 € Lebenshaltung gegen 8.442 € Fixkosten.
Die Zahl stimmte und sagte nichts. Eine Aufteilung, deren Klassen fast alle dasselbe sind, trennt nichts.
Im laufenden Zeitraum zählt „planmäßig" auch das, was noch kommt. Die Miete des Monats steht vollständig da, nicht nur der bereits abgebuchte Teil. Sonst widersprächen sich zwei Karten auf derselben Seite.
Wofür dein Einkommen gebunden ist
Dieselben Vertragszahlungen, nach Hauptkategorie gruppiert: Wohnen, Finanzen, Versicherungen, Transport. Jede Zeile öffnet die Verträge dahinter, und von dort kommst du in den einzelnen Vertrag.
Gezählt wird, was tatsächlich anfällt
Eine Jahresversicherung über 763 € steht in ihrem Monat mit 763 € da, nicht mit 63,58 € in jedem. Anteilig gerechnet ergäbe sich eine Zahl, die in keinem einzigen Monat stimmt.
Die drei Zeilen darunter
- Außerplanmäßig — was ohne Vertrag abgeflossen ist.
- Rest — die Zahl, über die du tatsächlich verfügst. Negativ, wenn mehr ausgegeben wurde als da war; dann heißt sie Fehlbetrag.
Ohne die mittlere Zeile behauptete die letzte etwas Falsches: „nicht gebunden" las sich wie „übrig", obwohl das Geld längst weg sein konnte.
Steht viel unter Ohne Kategorie, ist die Liste dahinter zugleich die Arbeitsanweisung: Dort sitzen genau die Verträge, denen die Kategorie fehlt.
Dein Jahr
Einnahmen gegen Ausgaben seit dem 1. Januar, ein Balken je Monat.
- Hier gilt der Kalender, nicht der Gehaltsschnitt. Ein Jahr ist genau die Größe, die der Kalender vorgibt — ein „Jahr", das mit dem Gehalt im Dezember anfinge, könnte niemand nachrechnen.
- Der laufende Monat steht blass und bleibt aus der Bilanz heraus.
- Ein Monat ohne Buchungen liegt nicht im Minus, sondern außerhalb deiner Historie. Sonst stünde bei einem im März verbundenen Konto „0 von 8 Monaten im Plus".
Unter der Kurve stehen nur Zahlen: wie viele Monate im Plus lagen und was im Schnitt übrig blieb. Kein gedeuteter Satz — den sagen die Balken besser.
Was sich verändert hat
Ausgaben je Hauptkategorie mit der Veränderung gegenüber dem Vormonat. Hier siehst du, ob eine Zahl einmalig hoch war oder ob sich etwas verschoben hat.
Sparpotenzial
Am Ende der Analyse steht „Du willst sparen?" — Verträge, bei denen Kürzen wehtut, aber nichts kaputtmacht. Fixkosten, laufender Bedarf und Rücklagen bleiben draußen: Ein Sparvorschlag, der die Krankenkasse nennt, verspielt das Vertrauen in alle übrigen.
Was unter Gesundheit steht — typischerweise das Fitnessstudio — bleibt sichtbar, sortiert aber ganz nach hinten. Sport fällt leicht weg und kommt schwer zurück.
Daneben stehen Gewohnheiten ohne Vertrag: Lieferdienst, Kleidung, Restaurant. Sie fallen durch jede Vertragsliste und sind in der Summe oft der größere Posten. Ausgewiesen als „ca. x € im Monat", weil es ein Schnitt der letzten vollen Monate ist und kein Beitrag.
In die Zukunft blättern
Der Zeitraumwähler geht bis zu drei Zeiträume über den laufenden hinaus. Dort gibt es keine Buchungen — an ihre Stelle treten die erwarteten Zahlungen aus deinen Verträgen.
In der Vorschau gibt es kein „außerplanmäßig". Nicht weil es keines geben wird, sondern weil padit es nicht wissen kann. Eine Null dort wäre eine Aussage über den Oktober und ist in Wahrheit eine über den Kalender.
Weiter als drei Zeiträume rechnet padit nicht. So weit trägt ein Vertragsbestand; alles darüber hinaus ignorierte Kündigungen, Preiserhöhungen und neue Verträge, von denen die App nichts weiß.
Monatsvergleich und „Was sich verändert hat" fehlen in der Vorschau: Der eine bekäme leere Balken, der andere vergliche einen Zeitraum ohne Buchungen mit einem, der noch läuft.